Es wird Herbst auf der Burg Hans und Jupp die Burgesel Es wird Herbst auf der Burg Vorfreude auf den Kuchen Der Steinmetz Mitten in Deutschland Im mittelalterlichen Wirtshaus Was hat er bloss? Ein Langbogen entsteht...

Sonntags auf der Burg

11.00 Uhr
Das mittelalterliche Wirtshaus und der Biergarten öffnen. Der Burgladen ist ebenfalls geöffnet.

Mitte März bis Ende Oktober:

13.00 bis 15.00 Uhr
Bogenschießen mit dem historischen Langbogen mit Merten dem Wildhüter.

15.00 Uhr
Burgführung mit Hinz und Kunz

Lebendige Burg

An bestimmten Sonntagen im Jahr zeigt die Burgbesatzung des Vereins "Lebendige Burg e.V." altes Handwerk und Alltagsleben auf der spätmittelalterlichen Burg.

 

Die lebendige Burg

Töpferei der Tannenburg Arbeit im Burghof Der Burgschmied Der Bogenbauer Der Besenbinder Der Zimmermann Haselruten Lastenesel Flechtwerk Lehmstampfen Lehmverputz Mägde im Burggarten Faerben Handarbeiten Freizeit auf der Burg Die Spielleute Knecht beim Schneeräumen

Ein begehbares Bilderbuch des Mittelalters entsteht

Mancher denkt, wenn es um das Leben auf unseren mittelalterlichen Burgen geht, an lärmende Feste mit riesigen Fleischkeulen und Bierhumpen, oder Belagerungen, mit Dutzenden Katapulten, die eine Burgmauer unter Beschuss nehmen.

Doch wie sah das Alltagsleben der Burgbewohner wirklich aus? Es gibt Burgen, die niemals belagert worden sind. Verbrachte man die Zeit mit Gelagen? Wohl kaum. Vielmehr prägte Arbeit und Handwerk aller Art den Ausbau und Erhalt der Wehrfähigkeit, Wohnlichkeit, Vorratshaltung und damit Lebensqualität auf einer Burg.

Das nachzuempfinden, ist ein Ziel von "Lebendige Burg e.V."

An bestimmten Sonntagen im Jahr zeigt die Burgbesatzung des Vereins altes Handwerk und Alltagsleben auf der spätmittelalterlichen Burg.

 

Die mittelalterliche Burg war weitestgehend ein Selbstversorger.

Nach und nach entstehen auf dem Burggelände die Werkstätten, die zum weiteren Ausbau der lebendigen Burg nötig sind: die Holzwerkstatt ist in Betrieb, ebenso die mittelalterliche Schmiede: wichtige Eisenwaren wie Nägel, Beschläge und Werkzeuge werden vor Ort gefertigt. Das Backhaus hat seinen Betrieb 2011 aufgenommen. 2014/2015 kamen die Imkerei und die Töpferei hinzu. Ausserdem werden Filz- und Lederwaren, Knochenschnitzereien und Webarbeiten gefertigt.

In Planung ist noch die Färberei und eine Hütte für unseren Steinmetzen.

Werkstätten direkt auf der Burg?

Es ist unklar, ob Bauhandwerker regelmäßig unmittelbar auf der Burg ihre Werkstätten besaßen. Die Schmiede und das Backhaus sind auf der Tannenburg belegt, allerdings an anderer Stelle als heute. Ebenfalls erwähnt ist eine Kalkbrenne am Fuß der Burg, vermutlich wird auch eine Sumpfgrube in der Nähe gewesen sein, um gelöschten Kalk für die Baustellen zur Verfügung zu haben.

Wenn man heute das Ausmaß eines Burgbaus abschätzt, kann man sicher sagen, dass alle wichtigen Baugewerke über viele Jahre an der Baustelle ansässig waren. Allein die Erhaltung einer Burg in gewisser Größe, rechtfertigt die Ansiedlung einer eigenen Bauhütte, vor allem wenn man die "geringen Personalkosten", die umständlichen Transportwege sowie den schnelleren Verfall und damit höheren Pflegebedarf organischer Baustoffe in der damaligen Zeit bedenkt.

Wann ist die Burg fertig?

Das führt zur Frage, wann eine Burg fertig war. Wir können die Antwort nun zumindest abschätzen: Niemals! Eine Burg ist eine bewohnte, aber ewige Baustelle. Diese Tradition wollen wir aufrecht erhalten...

 

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